
Heutzutage spielen elektronische Geräte eine große Rolle in unserem Leben. Der Einsatz elektronischer Technologien hat die Entwicklung von Kommunikationsnetzen ermöglicht und den Alltag erleichtert. Digitale Bildschirme erlauben uns fast alles und ermöglichen die Kommunikation jederzeit und überall. Die Nutzung des Internets hat die Distanz zwischen Menschen verringert. Und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, helfen sie uns sogar beim Entspannen! Filmfans, Social-Media-Nutzer und Videospieler jeden Alters nutzen digitale Bildschirme zur Erholung. Allerdings strahlen alle Arten von digitalen Bildschirmen ein bestimmtes blaues Licht aus, das uns mit der Zeit ermüdet und unsere Augen schädigt.

Welche Funktion hat die Blaulichtbeschichtung von Brillen?
Brillengläser mit Blaulichtfilter verhindern, dass blaues Licht ins Auge gelangt. Ideal für Bildschirmarbeiter mit Symptomen trockener Augen. Da die Blockierung kurzwelligen blauen Lichts die Stabilität des Tränenfilms bei Patienten mit trockenen Augen verbessern kann, reduzieren Blaulichtfilterbrillen die visuelle Ermüdung von Bildschirmarbeitern.
Wie funktionieren Blaulichtfilterbrillen?
Antiblaulichtbrillen sind hauptsächlich mit einer Beschichtung auf der Linsenoberfläche versehen, die schädliches blaues Licht reflektiert und so die Augen schützt. Die Wahl der richtigen Antiblaulichtbrille kann die schädliche Wirkung von blauem Licht nur teilweise verhindern. Um Schäden an der Brille durch blaues Licht zu vermeiden, sollte man einerseits die übermäßige Nutzung elektronischer Geräte einschränken und andererseits direktes, helles Licht meiden.
Blaulichtschäden können die folgenden 4 Punkte verursachen:
1. Ermüdung durch das Betrachten naher Objekte
Von Fernsehern bis zu Mobiltelefonen – wir rücken immer näher an den Bildschirm heran.
Wenn wir Gegenstände betrachten, fokussiert der Ziliarmuskel wie eine Kamera, um das Objekt scharfzustellen. Je näher wir schauen, desto stärker spannt sich der Ziliarmuskel an, was die Augen stark belastet. Daher ermüden unsere Augen besonders schnell, wenn wir mit Mobiltelefonen spielen.
2. Trockene Augen
Unter normalen Umständen blinzeln wir etwa 15 Mal pro Minute. Beim Fernsehen oder Computerspielen sinkt die Blinzelfrequenz jedoch aufgrund der Reizüberflutung durch Informationen und Licht auf ein Drittel des Normalwerts, also etwa 5 Mal pro Minute. Viele Büroangestellte leiden daher unwissentlich unter dem Syndrom des trockenen Auges und sind auf Augentropfen angewiesen.

3. Verschwommenes Sehen
Unter den sichtbaren Lichtarten besitzt blaues Licht die kürzeste Wellenlänge. Es neigt daher zur Streuung und Blendung und beeinträchtigt die Sehqualität. Ein Experiment des Chinesischen Nationalen Instituts für Normung zeigte, dass die visuelle Ermüdung der Probanden um fast 21 % reduziert werden konnte, nachdem 15 % des blauen Lichts abgeschirmt wurden.
4. Stört den zirkadianen Rhythmus des Körpers.
Forscher der Harvard-Universität fanden heraus, dass die Nutzung elektronischer Geräte mit Hintergrundbeleuchtung nur zwei Stunden vor dem Schlafengehen die Melatoninproduktion um 22 % senken kann. Dies kann zu Schlafstörungen wie verkürzter Schlafdauer und häufigeren Schlafunterbrechungen führen. Selbst bei gleicher Schlafdauer waren Personen, die vor dem Schlafengehen mit ihrem Handy spielten, müder und träger als diejenigen, die vor dem Schlafengehen ein Buch lasen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kopfschmerzen ein häufiges Symptom sind. Wir alle kennen sie. Nach stundenlanger Arbeit am Computer steht man auf und wendet den Blick vom Bildschirm ab. Alles um einen herum verschwimmt, und die Konzentration fällt schwer. Dies liegt an der anhaltenden Belastung durch blaues Licht, das die Wahrnehmung anderer Lichtarten erschwert. Dadurch kann das Sehvermögen sowohl kurz- als auch langfristig beeinträchtigt werden. Deshalb sind Brillen mit Blaulichtfilter so wichtig.