Pseudomyopie

3. Dezember 2021 · SharonSwift

Die meisten Menschen verstehen den Begriff „ Pseudomyopie “ nicht. Pseudomyopie tritt häufig im Kindesalter auf, und Eltern denken oft, dass sie nicht behandelt werden muss und sich die Sehkraft des Kindes nach einer Ruhephase von selbst wieder normalisiert. Viele Eltern gehen fälschlicherweise davon aus, dass es sich bei ihren Kindern aufgrund ihres jungen Alters um Pseudomyopie handelt und keine Untersuchung nötig ist. Tatsächlich führt diese Annahme jedoch zu einer verzögerten Entwicklung der Kinder.

1. Was ist Pseudomyopie?

Die sogenannte „Pseudomyopie“ ist keine echte Kurzsichtigkeit. Es handelt sich vielmehr um eine Form der Ziliarmuskelkontraktion, die durch übermäßige Anpassung bedingt ist und zu Krämpfen führt. Dadurch verdickt sich die Linse, sodass das Bild des Objekts vor der Netzhaut projiziert wird. Die Symptome ähneln zwar denen der Kurzsichtigkeit, unterscheiden sich aber grundlegend von ihr. Daher der Name „Pseudomyopie“. Pseudomyopie ist eine funktionelle Störung und reversibel!

2. Wenn ein Kind eine „Pseudomyopie“ entwickelt, können folgende Symptome auftreten:

(1) Verschwommenes und instabiles Sehen;

(2) Augenschwellung und Kopfschmerzen nach Naharbeit;

(3) Lichtempfindlich und photophobisch ;

(4) Es ist nicht klar, in die Ferne zu sehen, dies wird sich nach einer Weile bessern, und es ist schwierig, sich beim Wechsel vom Nahsehen zum Fernsehen zu fokussieren.

Ein kleiner Junge liest in der Sonne

3. Das Konzept der Myopie:

Die Kurzsichtigkeit entsteht oft durch das Wachstum der Augenachse und/oder die zunehmende Krümmung der Hornhaut. Dadurch verändert sich der Brechungszustand des Auges, sodass Objekte nicht mehr scharf auf der Netzhaut abgebildet werden können, was zu unscharfem Sehen in der Ferne führt. Sie ist unumkehrbar!

4. Der Unterschied zwischen „Pseudomyopie“ und Myopie:

Die Ursachen für die beiden Sehstörungen sind unterschiedlich: „Pseudomyopie“ ist eine Sehstörung. Durch übermäßige Anpassung der Augenlinse wird diese gewölbt, und das Objekt wird vor der Netzhaut abgebildet. Kurzsichtigkeit hingegen ist eine Veränderung des Brechungszustands des Auges, die ebenfalls dazu führt, dass das Objekt vor der Netzhaut abgebildet wird. Die Symptome beider Sehstörungen ähneln sich, unterscheiden sich aber leicht: Kurzsichtigkeit äußert sich in verschwommenem Sehen, während „Pseudomyopie“ neben verschwommenem Sehen auch mit Lichtempfindlichkeit , visueller Ermüdung und einer Überregulierung der Augenlinse einhergeht. Der größte Unterschied zwischen „Pseudomyopie“ und Kurzsichtigkeit besteht darin, dass sich „Pseudomyopie“ durch eine Entspannung der Augenlinse lindern oder sogar beseitigen lässt, die Kurzsichtigkeit selbst jedoch nicht.

5. Wie lässt sich feststellen, ob das Kind an „Pseudomyopie“ leidet?

Wir können „Pseudomyopie“ und Myopie durch Pupillenerweiterung unterscheiden. Mydriasis bezeichnet die Anwendung von Medikamenten, um die Ziliarmuskeln zu lähmen, die komplexe Anpassungsfähigkeit des Auges zu lockern und so die tatsächliche Brechkraft wiederherzustellen, um die „Pseudomyopie“ zu korrigieren.

6. Wenn das Kind Pseudomyopie hat.

Bei Kindern und Jugendlichen, die ihre Augen über längere Zeit übermäßig beanspruchen, kann es zu starker Augenermüdung, anhaltenden Ziliarmuskelkrämpfen und Symptomen einer Kurzsichtigkeit kommen, die als Pseudomyopie bezeichnet wird. Pseudomyopie lässt sich durch die Korrektur ungünstiger Sehgewohnheiten allmählich beheben. In diesem Fall kann eine Massage die Ziliarmuskeln entspannen, die Symptome lindern und sogar das Sehvermögen verbessern.

Ein kleines Mädchen liest ein Buch

Wie man „Pseudomyopie“ vorbeugen kann

1. Achten Sie auf Ihre Augen, verbinden Sie Arbeit und Erholung.

Normalerweise belasten Lernen, Arbeiten, Fernsehen oder die Nutzung elektronischer Geräte die Augen. Denken Sie daran, Ihren Augen regelmäßig Ruhepausen zu gönnen oder Augenübungen zu machen. Am besten schauen Sie beim Entspannen aus dem Fenster und fixieren Sie entfernte, grüne Objekte. Dadurch können sich die Augenmuskeln entspannen und die Augen erholen.

2. Achten Sie auf die umgebende Lichtsituation.

Zu dunkles oder zu helles Licht beeinträchtigt das Sehvermögen. Zu helles Licht überanstrengt die Augen stark und schädigt sie direkt. Ist das Licht hingegen zu schwach, verschlechtert sich mit der Zeit die Fähigkeit der Augen, sich an die Lichtverhältnisse anzupassen. Achten Sie daher bei der Nutzung von Räumen auf eine angemessene Beleuchtung.

3. Nehmen Sie an Aktivitäten im Freien teil.

Bei hellem Tageslicht verengen sich die Pupillen auf natürliche Weise. Dadurch wird die Tiefenschärfe erhöht und Unschärfe reduziert. Auch die Defokussierung wird gemildert. Die Netzhautabbildung wird klarer, wodurch die durch Kurzsichtigkeit verursachte Unschärfe verringert und die Augenbelastung minimiert wird. Gleichzeitig fördern Aktivitäten im Freien die körperliche Entwicklung und sind gut für die Augen.

4. Für ausreichend Schlaf sorgen.

Schlaf ist auch für die Regeneration des Augenstoffwechsels und der physiologischen Funktionen von entscheidender Bedeutung. Häufiges Zubettgehen, gerötete und geschwollene Augen oder dunkle Augenringe schaden den Augen und beeinträchtigen die Sehkraft. Daher ist ausreichend Schlaf eine Grundvoraussetzung für die Wiederherstellung des Sehvermögens.

Ein kleines Mädchen mit Brille schaut in die Kamera.