Fahren bei Nacht

1. September 2022 · SharonSwift

Sicherheit im Straßenverkehr bei Nacht hat für alle oberste Priorität. Besonders für Brillenträger. Lesen Sie weiter, um mehr über mögliche Gefahren für die Augen zu erfahren und wie die richtige Brille Ihre Sicherheit beim Fahren in der Nacht deutlich verbessern kann.

Blendung

Blendung bei Nacht kann gefährliches Fahren verursachen, da sie die Sicht des Fahrers stark einschränkt. Blendung entsteht durch die Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge, die Helligkeit von Gebäuden oder Ampeln und verstärkt sich bei schlechten Wetterbedingungen.

Spiegelung

Nachtfahrten nach Regen oder Schneestürmen können die Blendwirkung und Spiegelungen verstärken. Licht wird von Pfützen oder Schneeverwehungen reflektiert, was die Sicht beim Fahren zusätzlich beeinträchtigen kann. Hinzu kommt, dass der Untergrund bei Schneefall rutschig werden und die Gefahr dadurch noch größer wird. Autofahren im Regen

Warum verschlimmert Astigmatismus Blendung und Spiegelungen?

Beim Autofahren in der Nacht weiten sich die Pupillen, um mehr Licht ins Auge zu lassen und so die Sicht bei schlechten Lichtverhältnissen zu verbessern. Menschen mit Astigmatismus haben Schwierigkeiten, einfallendes Licht scharf zu fokussieren. Das bedeutet, dass selbst tagsüber Licht blendet oder verschwommene Streifen entstehen können. Der starke Kontrast zwischen dem Fokussieren im Dunkeln und der Verarbeitung von hellem Licht verstärkt die durch Astigmatismus bedingte Sehbeeinträchtigung beim Autofahren in der Nacht zusätzlich.

Verschiedene Faktoren erhöhen die Herausforderung beim Autofahren in der Nacht. Hier sind 12 Tipps, die helfen, das Risiko zu verringern.

1. Die Verteidigung stärken

Das Risiko, unter Alkoholeinfluss zu fahren, ist nach Einbruch der Dunkelheit deutlich höher. Laut Datenlage ereignen sich nachts fast viermal so viele tödliche Unfälle wie tagsüber. Selbstverständlich sollten Sie niemals nach Alkoholkonsum Auto fahren, egal zu welcher Tageszeit (und lassen Sie sich nicht ablenken); nachts ist es jedoch besonders wichtig, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr defensives Fahrverhalten zu bewahren.

2. Erschöpfung bekämpfen

Unfälle durch Sekundenschlaf ereignen sich am häufigsten zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens. Seien Sie sich daher bewusst, dass in diesem Zeitraum übermüdete Fahrer unterwegs sein können – und bleiben Sie aufmerksam. Trinken Sie etwas Koffein, machen Sie an einem sicheren Ort eine Pause oder übernachten Sie dort.

3. Räumen Sie Ihre Aussicht auf

Laut Berichten streuen verschmutzte oder beschädigte Windschutzscheiben das Licht und können die Blendwirkung verstärken. Die Gruppe weist außerdem darauf hin, dass verschmutzte oder beschädigte Scheinwerfer die Sicht beeinträchtigen und entgegenkommende Fahrer blenden können. Reinigen Sie daher regelmäßig Ihre Scheinwerfer und Windschutzscheibe. Fahren bei hellem Licht

4. Vermeiden Sie zweispurige Landstraßen.

Zweispurige Landstraßen können aufgrund der Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge und der insgesamt geringeren Beleuchtung nachts den „Worst-Case-Fall“ in Bezug auf Blendung darstellen.

5. Langsamer werden

Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an und vergrößern Sie den Sicherheitsabstand. Fahren Sie nachts nicht so langsam wie möglich, sondern mit angemessener Geschwindigkeit. Angemessene Geschwindigkeit bedeutet, dass Ihre Geschwindigkeit nahe an der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder der Verkehrsgeschwindigkeit liegt. Zu schnelles oder zu langsames Fahren bei Nacht kann leicht zu Verkehrsunfällen führen. Aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse bei Nacht ist es notwendig, den Sicherheitsabstand zu vergrößern. Bei einer Geschwindigkeit über 100 km/h sollte der Sicherheitsabstand idealerweise mehr als 150 Meter betragen. Bei einer Geschwindigkeit unter 100 km/h sollte der Sicherheitsabstand idealerweise mindestens 100 Meter betragen. So hat der nachfolgende Verkehr auch bei Notfällen genügend Zeit zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

6. Den Scheinwerferwinkel korrekt einstellen.

Ist der Scheinwerfer zu stark nach unten geneigt, geht ein Teil der benötigten Sicht beim Fahren verloren. Ist er hingegen zu stark geneigt, kann er entgegenkommende Fahrer blenden.

7. Fernlicht bei Bedarf einschalten.

Fernlicht wird in Städten selten genutzt, kann aber in ländlichen Gebieten oder auf Landstraßen sehr nützlich sein. Denken Sie daran, es abzublenden, wenn Sie sich einem entgegenkommenden Fahrzeug auf weniger als 150 Meter nähern (um andere Fahrer nicht zu blenden), und schalten Sie es nicht ein, wenn Sie einem anderen Fahrzeug folgen.

8. Passen Sie Ihre Innenbeleuchtung an.

Sind die Armaturenbrettlichter zu hell, kann der Blick auf die dunkle Straße vor Ihnen desorientierend wirken. Dimmen Sie nachts die Innenbeleuchtung, damit die wichtigsten Bedienelemente gut sichtbar bleiben, aber nicht ablenken.

9. Finde die richtige Richtung

Sie sollten Ihre Augen stets auf die Straße richten, aber vermeiden, in entgegenkommende Scheinwerfer zu starren. Wenn Sie entgegenkommende Fahrzeuge überholen, halten Sie den Blick nach oben und schauen Sie geradeaus.

10. Halten Sie Ausschau nach Wildtieren.

Wildunfälle ereignen sich häufig im Straßenverkehr. Mit Fernlicht können Sie die leuchtenden Augen der Tiere erkennen. Wenn Sie ein Tier sehen, ist es am sichersten, abzubremsen und anzuhalten, anstatt einen erzwungenen Ausweichschritt zu machen.

11. Pflegen Sie Ihre Augen

Lassen Sie Ihre Augen einmal jährlich untersuchen; Blendempfindlichkeit wird mit zunehmendem Alter häufiger zum Problem. Möglicherweise benötigen Sie nachts auch eine andere Brillenstärke.

12. Testen und verwenden Sie Ihre Lampen

Testen Sie regelmäßig alle Ihre Scheinwerfer. Sie sollten sie nicht nur bei Dunkelheit einschalten, sondern auch bei schlechten Wetterbedingungen wie Regen, Schnee und Hagel.